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Jackenwahnsinn, Design nähen und die Not mit der Zeit

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Als ich am 7. Mai 2017 erfuhr, dass ich im Designnähteam von Virginie dabei bin war ich total aus dem Häuschen! Ich habe mich noch am selben Abend hingesetzt und habe die Jacke entworfen. Welche Farben sollten es werden? Gerader oder schräger Reißverschluss? Nähe ich mit extra viel Weite oder die schmalere Variante, vorne Kurz hinten lang, beides lang, beides kurz, mit Kragen oder Kapuze? Himmel es gibt so viele Variationen bei diesem Schnitt.

Ziemlich schnell war entschieden, dass es eine dunkelblaue Jacke mit hellem Futter aus Webware werden sollte. Beim Schnittmuster ausdrucken musste ich dann feststellen, dass der Schnitt eigentlich für dehnbare Stoffe ist. *Seufz* Ach was, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also auf in den Stoffladen meines Vertrauens und mit Anjas Hilfe war der perfekte Stoff schnell gefunden. Jetzt heißt es vor dem Urlaub noch das Schnittmuster auf meine Form anpassen. (Fleißige leser wissen bereits, dass ich in meinem Körper drei Kleidergrößen vereine.)

Nähen …

Wenn Schnittmuster und Stoff nicht harmonieren...

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Kennt ihr das? Zu hause ist dauernd jemand krank. Die Sonne scheint nur wenn man auf der Arbeit ist und Indoor-Bilder fetzen nur, wenn man eine tolle Wand hat und die fehlt mir hier. Irgendwie schaffe ich es momentan nicht meine selbstgenähten Werke zu fotografieren. Dabei habe ich hier abends in meinem Kämmerlein so einiges zustande gebracht.

Der grüne Poncho für meine Mama ist fertig geworden. Der Strick hat mich fast fertig gemacht. Bereits vor einem Jahr hatte ich angefangen daraus ein Cape zu nähen. Das Schnittmuster das ich mir ausgesucht hatte, erwies sich - zumindest für diesen Stoff - als absolut untauglich. Es ist das erste Mal, dass ich mit einem Schnitt so gar nicht klar gekommen bin.


Ich hatte das Schnittmuster bei Dawanda entdeckt und fand es total schick. Ganz der Stil meiner Mama. Perfekt also. Der Ärger fing schon beim Ausdrucken und Zusammenkleben an. Irgendwie passte es vorne wie hinten nicht und das zog sich dann irgendwie durch das gesamte Projekt. Bei der ersten …

Schnittmuster aufbewahren und verwalten

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Wenn man erst einmal eine Weile näht, kommen einige Schnittmuster zusammen. Da verliert man schnell mal den Überblick. Da ich gerade dabei bin mein System umzustellen, dachte ich mir - ich stelle euch mal 3 Varianten vor. Ihr habt noch andere Systeme wie ihr den Überblick behaltet? Schreibt es mir doch in den Kommentaren, so dass es eine umfassende Sammlung wird. Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar.
Aufbewahrung in Ordnern Bisher habe ich meine Schnittmuster in Aktenordnern sortiert. Je Schnittmuster brauchte ich einen Heftstreifen und eine abheftbare Klarsichthülle. Im Heftstreifen fand sich die Anleitung und die Folie, in der sich dann die ausgeschnittenen Schnitteile befanden. Außerdem in der Klarsichthülle liegt dann auch der Schnittmusterbogen. Ich übertrage die Schnittteile mit Hilfe von Malerfolie aus dem Baumarkt. (Wichtiger Tipp: nicht die ganz dünne nehmen, da sie sich verzieht.) Auf jedem Schnittteil vermerke ich neben allen Markierungen und Fadenlauf auch die Grö…

Schnittmuster selbst erstellen - Die richtige Ausstattung

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Es gibt viele, viele Schnittmuster im World Wide Web und dennoch ist es manchmal schön sich einen Schnitt selbst zu erstellen. Für unsere morgige Nähparty konnte ich mich für keinen meiner Schnitte so richtig begeistern und es sollen auch erst einmal ein paar Stoffe weggenäht werden, die noch hier liegen und auf Verarbeitung warten. Nach einiger Suche im Netz habe ich beschlossen, dass das so heute mit mir nichts wird. Also machen wir das mit dem Schnittmuster einfach selbst.
Was braucht man zur Schnittmustererstellung?

großes Zeichenpapier - Ich nehme hier Flipchartpapier. Eignen tut sich auch Tapete oder Metaplanpapier. Wichtig ist, dass ihr auf dem Papier ausreichend Platz zum konstruieren habt.

großes Geodreieck - Mein Geodreieck ist an der Hypothenuse nur 30 cm lang. Etwas größer wäre besser, da man dann bei Abwinkeln nicht absetzen muss. Ausreichend ist diese Größe aber durchaus.

Kurvenlineal - Ein Kurvenlineal ist hilfreich, um die Bögen anzuzeichnen. Es gibt Schneiderlinieale, …

Was tun mit Stoffresten?

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Wer näht behält auch Stoffreste übrig, das ist eigentlich unvermeitlich. Da stellt sich dann irgendwann die Frage was tun damit? Wegwerfen, vernähen, verschenken? Ich habe mal ein paar Möglichkeiten gesammelt.

Meine Stoffreste-Box füllt sich beim nähen immer ganz von selbst. Sortiert wird später. Manche Stoffreste sind groß genug noch etwas für unsere kleine Räuberin zu nähen. Die wandern dann wieder ins Stoffregal. Heute geht es um die, die irgendwie nicht mehr reichen um ein ganzes Kleidungsstück daraus zu nähen. Diese könnte man natürlich auch einfach entsorgen, aber ich... ich kann das nicht. Den tollen Stoff einfach in die Tonne werfen... nein, da sträubt sich alles in mir.

Möglichkeit 1: Applikationen  Eine schöne und mittlerweile ziemlich verbreitete Möglichkeit seine Reste zu verarbeiten ist es Applikationen auf Kleidungsstücke, Taschen, Kissen oder ähnliches aufzubringen. Es gibt unglaublich viele Applikationsvorlage, die man kostenfrei oder kostenpflichtig aus dem Internet …

Verschneite Ostern

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Heute morgen habe ich meinen Augen nicht getraut. Das ganze Dorf war in eine weiße Pracht gehüllt. Dicke Flocken fielen vom Himmel und unsere kleine Räuberin und wir haben nicht schlecht gestaunt. Ich hatte zwar jedem Wetter-Jammerer der letzten Tage gesagt: "Wir hatten an Ostern auch schon Schnee, also trag es mit Fassung.", dass dieses Jhr wieder eine verschneite Osterzeit wird hatte ich jedoch nicht erwartet.

Mutige Frühblüherin - Am Ostermorgen vom Schnee überrascht bietet sie ein tolles Motiv.


Hatte ich doch gehofft das kleine Osterkörbchen im Garten erstecken zu können. Daraus wurde nichts. Der Schnee ging irgendwann in Regen über und so war drinnen suchen angesagt. Mittlerweile ist das Körbchen geplündert, der Schnee fort und der Ostersonntag vorbei. Ich möchte euch das Körbchen trotzdem noch schnell zeigen. Innen ist es aus gewachster Baumwolle, außen aus Baumwollgewebe. Für die Stabilität habe ich Volumenvlies eingearbeitet. Der Henkel ist mit Druckknöpfen befestigt…

Krankenlager...

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Kennt ihr dass, wenn man eigentlich so gern nähen will und auch fertige Sachen hat, die noch geknipst und ins Szenegestellt werden wollen und man es nicht schafft, weil erst das kleine Räuberkind krank ist, dann der Göttergatte (im übrigen immer noch) und dann man selbst? Mich hat es dieses Mal so richtig erwischt. Ich bekomme keinen Ton heraus und wer mich kennt weiß, dass mein Silbenkörbchen bereits überläuft.

Ich wollte mir gern ein Ballonartig schwingendes Oberteil nähen, dass meine Problemzone Bauch vorteilhaft kaschiert.