Fotoshooting nach der Sturmflut

Vorgestern habe ich euch ja schon meinen neuen Mantel gezeigt. Da über Weihnachten und Sylvester einfach kein schönes Wetter war und ich keine Chance hatte schöne Draußenbilder zu machen, habe ich heute die Chance genutzt am Strand von Ribnitz-Damgarten ein paar wirklich tolle Aufnahmen zu machen. Danke liebe Christine, dass du dich als Fotografin zur Verfügung gestellt hast.

Zwischen Wasserkante und Dünenwand haben wir gerade so dazwischen gepasst.

Strand kann man aber eigentlich gar nicht sagen. Nachdem gestern das Sturmtief Axel eine Sturmflut an der Ostseeküste ausgelöst hat, die an manchen Orten über 1,50m über normal brachte, war vom Strand nicht viel zu sehen. Die Wasserstände gingen zwar schon zurück, aber wer die breiten Ostseestrände kennt ist doch erstaunt, wie hoch dass Wasser nachmittags noch stand.


Herrlich, wie sich die Sonne auf der Haut anfühlt. Unter dem Mantel blitzt schon ein weiteres Nähstück heraus,
dass ich euch demnächst zeigen werde. Ihr dürft gespannt sein.

Der Wind blies einem bei -4°C um die Ohren und ich kann sagen: Der Mantel hielt gut warm. Zugegeben, den Wind spürte man auch im Mantel. Dafür war der Walk dann doch nicht dick genug, aber ich kann nicht sagen, dass ich gefroren hätte. Die Farben und der Schnitt (Nayla von meine Herzenswelt) kommen in der Sonne richtig gut zur Geltung. Findet ihr nicht?

Zum Baden war es zu kalt, aber die Meeresluft ist himmlisch.

Für den nächsten Strandspaziergang muss dann ein noch wärmerer Mantel her. Der nächste wird dann also mit Teddystoff gefüttert und erhält eventuell noch eine Lage Vlies. Auch würde ich den Reißverschluss verlängern, so dass man den Kragen gut schließen kann.

Auf dem Heimweg hat die Aussicht es dann auch noch gut mit mir gemeint und einen rundum schönen Tag gut ausklingen lassen. Kurz vor der Heimat konnte ich die Windkrafträder im Sonnenuntergang sehen. Für mich wirken diese Riesen immer ein bischen wie ein Zeichen dafür, dass wir Energie auch erzeugen können, ohne unsere Erde zu zerstören. Ich bin zwar auch kein Freund der riesen Windparks wie wir sie hier in Meck-Pomm immer häufiger haben, aber wenn man so kleinere Rudel irgendwo antrifft empfinde ich sie als ein schönes hoffnungsvolles Signal für eine Welt, in der wir ausschließlich von erneuerbaren Energie leben. Man stelle sich das vor...

Kurz vor Ende der Fahrt dann dieser Ausblick. Als Beifahren kann man ja den Blick schweifen lassen und
genießen, was die Natur in ihrem Überschwang anzubieten hat. Das Spiel von Licht und Schatten: traumhaft schön.
Und da heute Donnerstag ist wird heute gerumst: http://rundumsweib.blogspot.de/

Kommentare

  1. wow, Susi!
    Ich liebe das Meer, habe es aber vor gut 6 Jahren das letzte Mal gesehen (Nordsee in Holland)... da freue mich mich über deinen Fotohintergrund. Aber auch dein Mantel sieht wahnsinnig toll aus, du passt damit super in diese schöne Landschaft.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz,
    Regula

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    1. Hallo Regula, danke für das schöne Lob! Ich liebe die Ostsee und den Wind der einem um die Ohren pfeift. Ich kann daher jeden verstehen, der Fernweh hat! Liebe Grüße Susi

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  2. Die Bilder sind toll und der Mantel sowieso. Ich frage mich was da unter dem Mantel vorblitzt :-)
    Liebe Grüsse aus dem Havelland
    Gesa

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    1. Hallo Gesa, was da vorblitzt ist noch streng geheim. Ich beteilige mich bei einem Sew-along und das Thema für Januar ist "grün"... mehr wird noch nicht verraten. Liebe Grüße Susi

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  3. Wahnsinn, das sind ja großartig gewaltige Fotos geworden, traumhafte Wolken. Der Mantel auch, natürlich ;-) Meer geht einfach immer, auch im Winter. (Aber ich freu mich auf den Sommer.) Und Windkraft sowieso. lg, Gabi

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  4. Ganz tolles Licht und eine super Kulisse für einen tollen Mantel.
    Liebe Grüße Miriam

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