Nähen und Genießen in Berlin - Tag 1 der Hauptstadtfreuden

Am 20. Januar hat eine sehr liebe Freundin von mir Geburtstag und weil dieses besondere Persönchen sich immer für andere einsetzt, sich für ihre Familie und ihre Freunde aufopfert und nie fragt was es ihr bringt, hatte sie sich ein ganz besonderes Geschenk verdient.


Freitag, 20. Januar - Waaas boah, Ne nicht euer ernst...Träume werden wahr.

Um 6:30 Uhr machen Schelli (Pearl of Beauty) und ich uns auf den Weg zu einer Anhungslosen. Das Geburtstagskind glaubt, dass es zur Arbeit muss, weil eine Schulung angesetzt ist. Seit Wochen tottert sie schon rum: "Ich habe immer an meinem Geburtstag frei. So ein Mist. Da hat doch wieder einer nicht nachgedacht" - Was sie nicht weiß: Der Schichtplaner ist eingeweiht. Kurz bevor sie sich auf den Weg machen will (sie suchte noch nach dem verdammten Autoschlüssel) klingelt es. Der Gesichtsausdruck war herrlich... ein klassisches: "Hä, was macht ihr denn hier?" Haben wir sie damit begrüßt, dass sie nun 10 Minuten Zeit hätte zu packen. Nach 2 Minuten stand sie noch immer ratlos im Flur. Erst als wir ihr sagten wir nähmen sie auch ohne Koffer mit kam leben ins Geschehen. Als der Koffer dann endlich gepackt in der Tür stand bekam sie Teil 1 des Geschenkes. Schelli ist Kosmetikerin und Frisörin und machte Katja für den heutigen Tag zurecht.
                                         "Hilfe, was habt ihr mit mir vor"       vs.      "Ihr seid ja verrückt"

Wir - das sind Gesa (meine Mama) und ich - entführen Katja im Namen aller ihrer Freunde für ein ganzes Wochenende nach Berlin. Es steht einiges auf dem Programm. Alle Freunde haben zusammengelegt. Ihr Partner füllt die Kasse auf und kümemrt sich um die drei Kinder. Alle wußten Bescheid und niemand hat es verraten. So war die Überraschung perfekt. Katjas Wochenendbudget ist für Wellness, Genuss, Freizeit und Spaß gedacht und da sie genau an diesen Punkten so gern spart, haben wir zur Bedingung gemacht, dass sie alles ausgiebt. Tut sie es nicht wird der Rest an ihren Partner zurück gegeben. Was soll ich sagen... nach anfänglichem Zögern konnte sie diese Situation voll und ganz genießen.

Zunächst ging es in einen Nähmaschinenpark, wo sich Katja nach ausgiebiger Beratung die Nähmaschine gekauft hat, von der sie schon lange geträumt hat. Geworden ist es die Memory Craft 8200 QCP von Janome. Die Mitarbeiterin hat sich super um unser Geburtstagskind gekümmert und nach einer ersten Abfrage - was genau genäht wird - verschiedene Maschinen vorgestellt. Ein Erfahrungsbericht über die neue Maschine kommt sicher in naher Zukunft. Wir waren alle drei total begeistert und jede von uns hat überlegt, wo sie noch schnell ein bischen Geld auftreiben kann. Wie gern hätten wir gesagt: "Wir nehmen drei davon. Bitte packen sie sie hübsch ein." Zum Glück hätte der Platz im Kofferraum gar nicht gereicht. :P

Oh Gott ich will auch... Wo nehme ich nur das Geld für so ein Traumstück her?
Nachdem es nun eine neue Nähmaschine gab musste noch ein passender Nähtisch her, also auf zu IKEA :) und in das dazugehörige Restaurant. Erstaunlich wie schnell dort die Zeit vergeht.

Irgendwann mussten wir dann los, denn wir wurden im Hotel erwartet. Im Hotel Leonardo Royal am Alexanderplatz hatte ich veranlasst, dass Blumen und Champagner auf dem Zimmer auf uns warteten. Zu dritt köpften wir die Flasche und genossen das sehr komfortable Ambiente und eine tolle Obstschale, die dort für uns stand.

Happy Birthday!

Nach einer kurzen Pause ging es ins VITRUV - einem wunderbaren Restaurant im Hotel. Bei der Reservierung hatte ich angegeben, dass ich glutenfrei essen muss. Womit ich nicht gerechnet habe ist, dass der Küchenchef persönlich an den Tisch kam um mit uns unser Essen zu besprechen und was soll ich sagen... es war göttlich. Geht hin. Überzeugt euch selbst!!!


Das Dessert haben wir dann mit aufs Zimmer genommen, denn dort wartete noch ein Verwöhnprogramm auf Katja.


Wer glaubt, dass das das Ende war irrt sich. Es gab noch einen Spaziergang durch die Nacht zum Alex und dem Fernsehturm, bevor wir erschöpft ins Bett fielen, nicht ohne noch wenigsten 100.000 Silben vom einen Silbenkörbchen ins andere zu legen.

Wie es an Tag 2 und 3 weiterging erfahrt ihr in den nächsten Tagen. Warum wir kurz davor waren ein Geschäft zu besetzen, was die Pokemons damit zu tun haben und warum eingerostetes Russisch lustig ist werde ich euch nicht vorenthalten. Also schaut immer mal wieder rein. :)

Kommentare

  1. Sehr schön geschrieben. Obwohl ich (Gesa) ja dabei war, warte ich gespannt auf weitere Teile ..... auf Socken durch die Nachtbar :-)))))))) .... es war so schööööön.

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    1. Ach mensch, ja, dass hätte ich fast vergessen :D

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